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Wie wir mit dem Thema Mental Health umgehen (und wo es noch Nachholbedarf gibt)

Let’s be honest: Jede:r hat manchmal mit psychischen Belastungen zu kämpfen – und gerade in den letzten zwei Jahren mit reichlich negativen News und wenig sozialem Kontakt spüren auch vermeintlich glückliche Menschen, dass das emotionale Fass schneller überläuft – insbesondere wenn familiärer Zwist (wer hat keinen Impfgegner:innen im Verwandtenkreis?), Beziehungsprobleme oder Konflikte im Job hinzukommen. Eigentlich kann man sagen: Noch nie war das Thema Mental Health aktueller und im gesellschaftlichen Diskurs spürbar, als heute.

Die Realität bei uns: Auch in einer Kreativagentur und in einer Crew, die sich dem guten Leben verschrieben hat, sind belastende oder traurig stimmende Gefühle keine Seltenheit. Was kann man also tun, um seinen Mitarbeiter:innen oder Kolleg:innen den richtigen Halt zu geben? Was kann ich für mich selbst tun? Welche Möglichkeiten gibt’s bei uns bereits am Arbeitsplatz – und wo müssen wir noch besser werden?

Eine unabgeschlossene Liste an Tipps für den Umgang mit psychischen Belastungen im Team

Belastungen Vorbeugen

Besser als Brände zu löschen ist, durch die richtige Struktur und laufende Maßnahmen Probleme vorzubeugen. Dazu gehört:

  1. Gleichgewicht zwischen Be- & Entlastung Im Agentur-Business leider oft eine Challenge und dennoch das A&O: Im richtigen Gleichgewicht zwischen selbsterfüllten Aufgaben und Entspannung und somit auch ausreichend Zeit für sich, glänzen wir am besten und können Herausforderungen besser stemmen.
  2. Regelmäßige One-on-Ones Mindestens einmal im Quartal sprechen wir in Einzelgesprächen über Bedürfnisse & Anliegen, legen gemeinsame Ziele fest und nehmen Maßnahmen zur Weiterbildung in Angriff.
  3. Erfolge feiern & positives Feedback Wertschätzung gibt Kraft – das funktioniert nur, wenn die eigene Arbeit ausreichend gewürdigt wird, zB. im persönlichen Gespräch und auch in größerem Rahmen. Auch wenn wir versuchen jedes Crew-Member ausreichend zu würdigen, kann es mal sein, dass etwas untergeht – hier haben wir sicher noch Nachholbedarf.
  4. Kritik auf Augenhöhe Wenn wir gemeinsam wachsen möchten, müssen wir einander auch sagen können, wo Luft nach oben ist. Das machen wir aber so respektvoll wie möglich und in möglichst kleiner Runde. In Zukunft wird es bei uns hierfür eigene Teamrunden geben.
  5. Zusammenhalt stärken & gemeinsam schöne Dinge erleben Die Seele baumeln lassen oder tolle Erlebnisse machen: Das passiert bei uns zum Beispiel mehrmals im Jahr am GOOD LIFE DAY (dessen Ablauf immer für Überraschungen sorgt!), im Rahmen von Workshops oder noch viel öfters: Beim gemeinsamen Feiern oder Afterwork-Drinks.
  6. Die eigenen Strukturen und Methoden immer wieder in Frage stellen, Zuhören & gemeinsam noch bessere Lösungen finden Heißt: Input aus dem Team offen annehmen. Denn nur wer sich weiterentwickelt, kann auf geänderte Umstände reagieren und das beste Setting für Entlastung und Entwicklung schaffen.

Helfen, wenn es zur Belastung kommt

Leider kann es trotz eines guten Umfelds zu Belastungssituationen kommen. Folgende Maßnahmen ergreifen wir bei Warnsignalen:

  1. Probleme & Sorgen wahrnehmen Was wir nicht sehen, können wir nicht ändern. Mit offenen Augen und Ohren achten wir auf schlechte Stimmungen und unternehmen erste Schritte.
  2. Ein persönliches Gespräch anbieten Das muss nicht die:der eigene Vorgesetzte sein – sondern geht auch mit die Kolleg:innen oder mit einem externen Crew-Coach.
  3. Enttabuisieren & Akzeptieren Es ist normal, mit psychischen Belastungen zu kämpfen und es muss OK sein, aufgrund dessen auch nichts arbeitsfähig zu sein. Wenn wir darüber sprechen, fördern wir die Toleranz und das Verständnis im Team.
  4. Raum für Austausch mit Kolleg:innen schaffen Manchmal liegt einer Belastung ein Thema oder Konflikt im Team zu Grunde. Das bearbeiten wir in kleinen und großen gecoachten Runden.

Crew-Members helfen, sich selbst zu helfen

Je nach Schwere und Herkunft der Belastung gibt es auch Dinge, die man selbst tun kann, um sich ein wenig besser zu fühlen. Das ist natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Mit diesen Tätigkeiten haben wir selbst gute Erfahrungen gemacht:

  1. Gespräche mit Freunden oder Familie
  2. Journaling: Gedanken und Sorgen niederzuschreiben kann gut tun und Klarheit verschaffen
  3. Sport: Vor allem Ausdauersport hilft für Stressreduktion und fördert den Ausstoß von Glückshormonen
  4. Sich etwas Gutes tun: Jeder Mensch hat Dinge, die ihm:ihr ein gutes Gefühl geben – das kann zB. ein heißes Bad, Meditation oder ein Netflix-Abend sein.
  5. Professionelle Hilfe aufsuchen – Wer das Gefühl hat, selbst nicht weiter zu kommen (oder lieber mit Unterstützung an die Sache herangeht), kann mit einer Psychotherapie beginnen. Mehr Infos unter Gesundheit.gv.at, eine Liste an Therapeut:innen findet sich zB. auf Psyonline.at

Man muss darüber reden

Dass es beim Thema Mental Health immer wieder Neues zu Lernen gibt, ist uns klar. Auch (und gerade) in Zeiten von New Work und damit besseren Arbeitsbedingungen gilt es, das Bewusstsein für das Wohlergehen der eigenen Crew zu schärfen. Wir hoffen einen kleinen Ansporn für die Auseinandersetzung mit dem Thema geben zu können und sind gespannt: Wie geht ihr damit um? Was gibt es am Arbeitsplatz für Möglichkeiten? Und was hilft euch, wenn ihr mal selbst vor Herausforderungen steht?

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